Willkommen bei Würth Deutschland Nur für Gewerbetreibende

鍐呰挋鍙ゅ揩涓夊紑濂栫粨鏋?Arbeitsschutz-Checkliste: Raus aus dem Vorschriftendschungel!

Titelbild Arbeitsschutz-Checkliste: Raus aus dem Vorschriftendschungel!

Sicherheit auf Schritt und Tritt

单双大小不输方法技巧 www.mrnfm.com Sie sind unsicher, welche Arbeitsschutzma?nahmen in Ihrem Betrieb notwendig sind? Ob Sie eine Sicherheitsfachkraft brauchen? Wann ein Flucht- und Rettungswegeplan verpflichtend ist? Mit unserer Checkliste erfüllen Sie die t?glichen Anforderungen an den Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb problemlos!

Gesetze, Verordnungen, Regelungen: Im Arbeitsschutz stehen Sie als Firmeninhaber vor der Herausforderung, eine Vielzahl von gesetzlichen und beh?rdlichen Auflagen umzusetzen. Den überblick im Paragraphen-Wirrwarr zu behalten, ist nicht immer einfach. Doch Arbeitsschutz muss nicht kompliziert sein. Mit unserer Checkliste machen Sie Ihren Betrieb sicher – Schritt für Schritt. Au?erdem erfahren Sie, welche Vorteile der ?PSA-Manager“ und das ?isii!! Gefahrstoffmanagement“ von Würth bieten.

1. Sicherheitsbeauftragter, Sifa, SiGeKo?

Als Arbeitgeber sind Sie verantwortlich für die Beurteilung von Gef?hrdungen im Betrieb und die Umsetzung von Arbeitsschutzma?nahmen. So steht es im Arbeitsschutzgesetz. Viele Aufgaben k?nnen oder müssen Sie an fachkundige Mitarbeiter abgeben.

Sicherheitsbeauftragter: Hat Ihr Betrieb 20 Mitarbeiter oder mehr, ist es erforderlich, einen Sicherheitsbeauftragten zu bestellen oder ausbilden zu lassen. Er unterstützt Sie bei der Verbesserung des Arbeitsschutzes und ber?t Ihre Mitarbeiter.

Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa): Bei Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern übernimmt die Sifa Aufgaben wie Gef?hrdungsbeurteilungen, Unterweisungen und Betriebsbegehungen. Sie k?nnen einen Mitarbeiter zur Sifa ausbilden lassen oder sich von einer freiberuflichen, externen Sifa betreuen lassen. Wichtig ist: Sie sind verpflichtet, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen. Lediglich bei sehr kleinen Betrieben und Arbeitsst?tten mit geringen Unfall- und Gesundheitsgefahren gibt es Ausnahmeregelungen.

Sicherheitskoordinator (SiGeKo): Der SiGeKo ber?t Bauherren und trifft Ma?nahmen zum Gesundheitsschutz auf dem Bau. Arbeiten auf einer Baustelle Besch?ftigte mit unterschiedlichen Arbeitgebern, ist ein SiGeKo immer Pflicht. Als Firmeninhaber haben Sie drei M?glichkeiten: Sie bestellen einen Sicherheitskoordinator, Sie absolvieren die Ausbildung zum SiGeKo oder Sie lassen einen Mitarbeiter ausbilden.

Um den Arbeitsschutz noch besser zu organisieren, empfehlen wir ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS). Die Anwendung eines AMS ist freiwillig, bietet aber entscheidende Vorteile: Sie erhalten den überblick über Ma?nahmen zum Arbeitsschutz, vermeiden Arbeitsunf?lle und werden seltener von Aufsichtsbeh?rden kontrolliert.

2. Arbeitspl?tze mit besonderen Anforderungen

Wer denkt, Arbeitsschutzma?nahmen seien nur bei der Arbeit mit Kreiss?ge oder Bohrmaschine n?tig, liegt falsch. Sicherheitsvorkehrungen oder Arbeitsplatzanpassungen k?nnen auch an scheinbar harmlosen Orten wie dem Büro oder Firmenfahrzeug notwendig sein. §2 ArbSt?ttV gibt detailliert Auskunft, wo Sie überall in der Verantwortung sind.

Ihre Aufgabe ist es, m?gliche Gef?hrdungen zu erkennen und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Unser Tipp: Sichten Sie bei einem Betriebsrundgang alle Arbeitspl?tze und befragen Sie Ihre Mitarbeiter, um Gefahren im Betrieb besser einsch?tzen zu k?nnen.

3. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Gef?hrdungsbeurteilungen

L?rm am Arbeitsplatz, scharfkantiges Arbeitsmaterial, brennbare Gefahrenstoffe: Vor diesen und weiteren Gef?hrdungen müssen Sie Ihre Mitarbeiter schützen. Um gef?hrliche Arbeitspl?tze zu erkennen und entsprechende Anpassungen durchzuführen, gibt es die Gef?hrdungsbeurteilung. Sie ist im Arbeitsschutzgesetz verpflichtend festgeschrieben und dient dazu, Risiken bei der Arbeit zu ermitteln und Unf?lle zu vermeiden. Folgende Punkte sind im Rahmen der Gef?hrdungsbeurteilung zu prüfen:

  • Art und Umfang des Risikos
  • Risiko-Dauer
  • Risiko-Wahrscheinlichkeit für den Arbeitnehmer

Viele Verantwortliche sind dennoch unsicher, wie sie die Gef?hrdungsbeurteilung durchführen sollen. Hier gibt es verschiedene Tools am Markt, mit denen Sie Gef?hrdungsbeurteilungen erstellen k?nnen. Speziell für den Bereich des Gefahrstoff-Managements bietet Würth die Online-Anwendung isi!! (nur nach Anmeldung im Online-Shop verfügbar) an. Diese liefert Ihnen u.a. Checklisten, mit denen Sie Ihre Gef?hrdungsbeurteilung übersichtlich und schnell durchführen.

4. Schuhe, Helm und Handschuhe - was geh?rt zur Pers?nlichen Schutzausrüstung

Auf Basis der Gef?hrdungsbeurteilung entscheiden Sie, welche Schutzma?nahmen Sie ergreifen müssen. Zentraler Bestandteil dabei - die Pers?nliche Schutzausrüstung (PSA). Als PSA werden Arbeitsprodukte bezeichnet, die die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter schützen. Dazu geh?ren insbesondere:

  • Kopfschutz (Schutzhelme oder Ansto?kappen)
  • Geh?rschutz (Kapselgeh?rschutz oder Geh?rschutzst?psel)
  • Augenschutz (Schutzbrillen oder Visiere)
  • Atemschutz (Falt-, Korb- oder Vollmasken)
  • Hautschutz und Schutzhandschuhe
  • Schutzkleidung (Schutzanzüge, Warnschutzwesten) sowie Schwei?erschutz
  • Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, den Mitarbeitern die erforderliche PSA bereitzustellen. Ihre Mitarbeiter andererseits haben die Pflicht, die PSA einzusetzen.

Sie sind unsicher, welche Schutzausrüstung notwendig oder sinnvoll ist? Der Sicherheitsbeauftragte und die Fachkraft für Arbeitssicherheit stehen Ihnen beratend zur Seite. Gern beraten auch wir Sie zu geeigneten Produkten oder L?sungen. Der Betriebsrat besitzt ebenfalls Mitspracherecht: Er kann Anregungen für passende Arbeitsschutzprodukte geben und den Einkauf ungeeigneter PSA verhindern.

PSA-Gesamtplan mit PSA auf Werkbank

5. Individuelle PSA-Pl?ne

PSA-Pl?ne dienen als Hilfsmittel für den Umgang mit der Pers?nlichen Schutzausrüstung. Durch den entsprechenden Plan erkennen Ihre Mitarbeiter auf den ersten Blick, wann und wie die pers?nliche Schutzausrüstung zum Einsatz kommt. Bei welchen Arbeiten ist eine Augenschutzbrille n?tig? Das regelt der Augenschutzplan. Wie werden ?lverschmierte H?nde schonend gereinigt? Mit einem Hand- und Hautschutzplan wissen Ihre Mitarbeiter Bescheid. Sie als Arbeitgeber sparen sich damit Zeit, denn ein mehrmaliges Erkl?ren wird unn?tig – Ihren Mitarbeitern geben PSA-Pl?ne Sicherheit im Arbeitsalltag.

Ihnen fehlen noch die passenden PSA-Pl?ne für Ihren Betrieb? Mit dem PSA-Manager von Würth gestalten Sie schnell und einfach Ihre individuellen Schutzpl?ne - von Handschuh-, Hautschutz-, Augenschutz-, Atemschutz-, Geh?rschutz- bis hin zu PSA-Gesamtpl?nen.

6. Unterweisungen für mehr Sicherheit

Sie als Arbeitgeber sind verantwortlich für die Unterweisung Ihrer Mitarbeiter. In der Regel führt diese Unterweisungen Ihre Sicherheitsfachkraft oder Ihr Sicherheitsbeauftragter durch. In einigen F?llen kann auch der Betriebsarzt Unterweisungen durchführen. Unterweisungsthemen sind z. B. der Umgang mit Gefahrstoffen, dem Führen von Baumaschinen oder dem Geh?rschutz. Unterweisungen dienen der Arbeitssicherheit und sind besonders wichtig, wenn ein Mitarbeiter eine T?tigkeit zum ersten Mal durchführt.

Die Prüfung von Arbeitsmitteln, etwa Leitern, kann Teil einer Unterweisung sein. Ihre Mitarbeiter lernen, Arbeitsmittel vor Arbeitsbeginn auf Sch?den zu prüfen und M?ngel zu melden. Mit praktischen, interaktiven übungen kontrollieren Sie, ob Ihre Mitarbeiter die Sicherheitsunterweisung verstanden haben. Die Teilnahme an der Unterweisung best?tigt jeder Mitarbeiter mit seiner Unterschrift.

Sprühdosen mit Gefahrstoffen im Regal

7. Umgang mit Gefahrstoffen

Laugen, S?uren, Benzin: Gef?hrliche Stoffe erfordern eine entsprechende Lagerung, Kennzeichnung und Handhabung. Den richtigen Umgang mit Gefahrstoffen regelt zum Beispiel die Gefahrstoffverordnung. Bei T?tigkeiten mit gef?hrlichen Stoffen bieten Sicherheitsdatenbl?tter einen wertvollen Beitrag zum Arbeitsschutz. Mit einem Sicherheitsdatenblatt identifizieren Ihre Mitarbeiter einen Stoff und k?nnen geeignete Vorkehrungen treffen. Die Bereitstellung von Sicherheitsdatenbl?ttern ist daher ein wichtiges Element im Arbeitsschutz. Fehlt Ihnen selbst die Zeit, diese Aufgabe zu übernehmen, ziehen Sie am besten einen fachkundigen Mitarbeiter hinzu. Mit dem Online-Tool isii!! haben Sie alle Sicherheitsdatenbl?tter immer im Blick. Mit der zugeh?rigen App auch unterwegs.

8. Sind die Betriebsanweisungen auf dem neuesten Stand?

?Keine Getr?nke am Arbeitsplatz!“, ?Betreten des Lagerraums nur mit Schutzweste!“, ?Fahren von Hubw?gen nur mit Sicherheitsschuhen gestattet!“: Viele Unf?lle k?nnen durch konkrete Anweisungen vermieden werden. Betriebsanweisungen regeln, wie sich Ihre Mitarbeiter im betrieblichen Arbeitsablauf verhalten sollen. Wer erstellt die Betriebsanweisungen? Dafür sind Sie als Arbeitgeber oder z.B. Ihre Sicherheitsfachkraft oder Ihr Sicherheitsbeauftragter zust?ndig.

Betriebsanweisungen müssen immer auf dem aktuellen Stand sein! Gibt es ?nderungen im Betrieb sollten Sie die Betriebsanweisungen zügig aktualisieren, ansonsten reicht eine Aktualisierung alle 1-2 Jahre.

9. Pl?ne für den Notfall

Wussten Sie, dass das Aush?ngen von Flucht- und Rettungswegepl?nen nicht in jedem Betrieb verpflichtend ist? Laut Arbeitsst?ttenverordnung müssen Flucht- und Rettungswegepl?ne vorhanden sein ?wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsst?tte dies erfordern“. Konkret hei?t das, dass Flucht- und Rettungswegepl?ne notwendig sind, wenn Ihr Betrieb gro?, weitl?ufig oder unübersichtlich ist. Auch wenn sich h?ufig Betriebsfremde, zum Beispiel Lieferanten oder Kunden auf dem Gel?nde befinden, müssen Sie Flucht- und Rettungswegepl?ne aush?ngen.

Ob Pflicht oder nicht: Ein Sammelplatz ist immer sinnvoll. Denn er garantiert, dass sich bei Gefahr kein Mitarbeiter mehr im Betrieb befindet. W?hlen Sie den Sammelplatz in sicherer Entfernung zur Gefahrenzone und weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, sich im Ernstfall dort einzufinden. Der Sammelplatz ist mit einem deutlich sichtbaren Rettungskennzeichen ?Sammelplatz“ kenntlich zu machen.

Ein Notfallplan ist in Aufzügen gesetzlich verpflichtend, sorgt aber auch andernorts für sicheres Handeln. Extremsituationen wie Brand, Unwetter oder Unf?lle erfordern schnelles und richtiges Reagieren. Der Notfall-Katalog mit Handlungsanweisungen enth?lt alle wichtigen Informationen für Sie und Ihre Mitarbeiter.

10. Ersthelfer für Ihren Betrieb

Vom kleinen Kratzer bis zum Kreislaufkollaps: Ersthelfer und Erste-Hilfe-Materialien sind in jedem Betrieb verpflichtend. Die Anzahl und der Umfang richten sich nach der Betriebsgr??e und der Art des Betriebs. Die Ausbildung zum Ersthelfer ist zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz m?glich. Denken Sie daran, dass sp?testens nach zwei Jahren ein Auffrischungstraining absolviert werden muss.

Das Dreamteam: Gef?hrdungsbeurteilung, PSA & Betriebsanweisung

Die aktuelle Gef?hrdungsbeurteilung sollte nicht nur auf dem Papier dokumentiert werden, sondern entsprechende Schutzma?nahmen nach sich ziehen. Und ohne den passenden PSA-Plan wei? ein Mitarbeiter wom?glich nicht, wie er seine PSA richtig einsetzt. Eine gut durchdachte Betriebsanweisung nützt nichts, wenn die passende Schutzausrüstung nicht parat liegt. Betrachten Sie alle Teile des Arbeitsschutzes daher immer im Gesamten. Nur dann k?nnen Sie erreichen, dass Ihre Mitarbeiter bei der Arbeit rundum geschützt sind.

Alles aus einer Hand

Die optimale Pers?nliche Schutzausrüstung und weitere sicherheitsrelevante Betriebsmittel finden Sie in unserem Online-Shop.

Ebenso Anwendungsunterstützungen, mit denen Sie den Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb organisieren, sowie Seminare zur Weiterbildung und Qualifizierung an der Akademie Würth. Wir unterstützen Sie mit passgenauen Tools, Produkten, Systemen und Services. Dabei richten wir uns nach Ihren Anforderungen und entwickeln passgenaue L?sungen für Ihren Betrieb. So schützen wir Ihre Mitarbeiter und sorgen für ihre Gesundheit und Zufriedenheit bei der t?glichen Arbeit.

Das k?nnte Sie auch interessieren

Gefahrstoffmanagement: Wie Sie in Ihrem Betrieb für Sicherheit sorgen

29.01.2019

Wer in seinem Betrieb Gefahrstoffe einsetzt, muss seine Mitarbeiter vor m?glichen Risiken schützen. Hier erfahren Sie, worauf es beim Gefahrstoffmanagement ankommt und wie die kostenlosen Online-Tools von Würth Sie dabei effizient unterstützen.

Ladung richtig sichern: Die 5 goldenen Regeln für Spediteure und Handwerker

11.04.2018

Zeitmangel, falsche Ausrüstung, fehlendes Wissen: Viel zu oft wagen sich Handwerker oder Fahrer von Speditionen in ihren Fahrzeugen mit unzureichend befestigter Ladung auf die Stra?e. Das ist unverantwortlich. Denn wer bewegliche Güter nicht so verstaut, dass sie grunds?tzlich weder verrutschen noch herunterfallen oder das Fahrzeug zum Umkippen bringen k?nnen, gef?hrdet alle Verkehrsteilnehmer.

Handpflege im Handwerk: Schützen, reinigen, pflegen

30.07.2019

Reifen wechseln, Autobatterie tauschen, Türscharniere ?len: Wenn Sie als Kfz-Mechaniker, im Metallbau oder im Handwerk arbeiten, sind Sie h?ufig Hautgef?hrdungen ausgesetzt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Haut optimal schützen, pflegen und reinigen.